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Bob Geldof: Ich bin nicht "Brother Teresa"

oder "Mr. Bloody Africa" - Musiker enttäuscht über nur langsam fortschreitenden Veränderungen in Afrika Frankfurt/New York - Bob Geldof hat es leid, überwiegend als "Brother Teresa" für Afrika wahrgenommen zu werden. Der Musiker, der Millionensummen über seine Band-Aid- und Live-Aid-Initiative für Afrika gesammelt hat, sagte in einem Interview der Radio Times, ihn langweilten inzwischen Reisen nach Afrika, weil sich die Dinge dort zu langsam veränderten, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA Geldof. "Afrikaner entschuldigen ihre eigene Mittäterschaft auf genau dieselbe Art wie unsere Politiker." Geldof freut sich auf Brit Award für Lebenswerk Geldof beklagte, dass U2-Sänger Bono und ihm mehr Sendezeit für Afrikathemen eingeräumt werde als afrikanischen Politikern und Persönlichkeiten. "Wen interessiert es, wenn der Führer von Niger in Newsnight kommt? Sie wollen Geldof. Ich bin 'Mr. Bloody Africa'." Der frühere Kopf der Boomtown Rats sagte, er möchte lieber wegen seiner Musik als seine Wohltätigkeitsarbeit erinnert werden. Er freue sich darauf, bei den Brit Awards kommende Woche für sein Lebenswerk ausgezeichnet zu werden. (APA/AP)

   

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